Birnen im Schnee

Einsamkeit und Zuversicht in Franz Marcs Hocken im Schnee Franz Marc, Hocken im Schnee, 1911, Öl auf Leinwand. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München Das ereignisreiche Jahr 1911 begann in Sindelsdorf kalt und frostig, jedoch mit großer Energie und Schaffensfreude. "Du kannst dir kaum vorstellen, wie wunderbar schön der Winter in diesen Tagen hier ist, schleierloses Sonnenlicht u. dabei … Birnen im Schnee weiterlesen

In deinen tiefen Tieren aber …

Franz Marc, Vier Füchse, 1913 Franz Marc, Vier Füchse. Postkarte aus Sindelsdorf an Wassily Kandinsky nach München, 4. Februar 1913. Aquarell, Gouache, Tusche. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München III. In deinen tiefen Tieren aber, Aus feuchten Augen gleichen Geistes dunkelnd,Warst du mir ebenbürtig, Wald!  O, dein Geschöpf zu sein,Nichts als ein Ton der Erde,Der Schmetterling ein bunter Tropfen … In deinen tiefen Tieren aber … weiterlesen

Zwetschgendatschi Blaues Land

Wie bei Kaffee und Zwetschgendatschi der Blaue Reiterseinen Namen bekam Wassily Kandinsky, Murnau - Blick übern den Staffelsee, Sommer 1908, Öl auf Pappe. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Der heiße Sommer 1911 verabschiedete sich in diesen Tagen mit einem herrlichen Spätsommerwetter. Aus einem der geöffneten Fenster im ersten Stock wehte ein feiner Zimtduft hinaus … Zwetschgendatschi Blaues Land weiterlesen

Zerbrechliches Idyll

Franz Marc, Reh im Klostergarten, 1912 Franz Marc, Reh im Klostergarten, 1912, Öl auf Leinwand. Lenbachhaus und Kunstbau München II. Immer wieder Rehe. Als sich im Mai 1910 Franz und Maria Marc endgültig von München verabschiedeten und der wachsenden Großstadt den Rücken kehrten, um hinaus ins Murnauer Land zu übersiedeln, widmete sich Franz Marc in den folgenden … Zerbrechliches Idyll weiterlesen

Franz und Maria – Eine Liebe zwischen Utopie und Apokalypse

Der Briefwechsel zwischen Franz und Maria Marc Franz und Maria Marc, 1911 in Sindelsdorf, fotografiert von Wassily Kandinsky.   Das Fenster steht offen, an diesem warmen Spätsommertag. Eine leichte Brise lässt seine Vögel, die über meinem Kopf, im Schnürboden baumeln, sachte ins Schwingen geraten. Wenn sich nur meine Gedanken ebenfalls von dem Sommerlüftchen bewegen ließen! … Franz und Maria – Eine Liebe zwischen Utopie und Apokalypse weiterlesen

So weit uns die Schwingen tragen!

Ein Art Prolog Franz Marc, Vögel, 1914, Öl auf Leinwand. Lenbachhaus und Kunstbau München I. Ein kräftiger, durch die Lüfte ziehender Flügelschlag, alles strebt nach oben, dem Licht entgegen, Grenzen überwindend. Ein flirrendes Schwirren und Flattern liegt in der Luft, ein Zittern, ein Beben. Die Vögel von Franz Marc, an der Schwelle der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts entstanden, … So weit uns die Schwingen tragen! weiterlesen

Stefan Zweig – Der große Europäer und seine Zeit

Meine literarische Entdeckungsreise durch die Welt von Gestern      Die berühmte Schachnovelle oder seine Lebenserinnerungen Die Welt von Gestern, beides in viele Sprachen übersetzt, zählen zu den Werken der großen Literatur des 20. Jahrhunderts und werden bis heute überall auf der Welt gelesen. Seine funkelnden Sternstunden der Menschheit historische Miniaturen, fein in der Sprache, … Stefan Zweig – Der große Europäer und seine Zeit weiterlesen