Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich

Aufzeichnungen aus dem Arbeitsjournal zu Ödön von Horváths Ein Kind unserer Zeit für das Theater Annaberg-Buchholz Die Zeit liegt am Boden. Eine alte verrostete Wanduhr zwischen kaputten Kleinteilen auf dem Boden einer Fabrik. Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht … Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich weiterlesen

Protestbrief

Couragierte Zivilgesellschaft protestiert gegen Verschwörungsideologie im Kurhaus Bad Aibling Protestbrief gegen die Auftritte von Dr. Daniele Ganser im Kurhaus Bad Aibling Bad Aibling, 27. Juli 2022 Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Aibling und die mit der Stadt Verbundenen, protestieren entschieden gegen die Veranstaltungen mit Dr. Daniele Ganser, die am Wochenende 24./25. … Protestbrief weiterlesen

Ein Kind unserer Zeit

Rückkehr zum Schauspiel mit Ödön von Horváths Ein Kind unserer Zeit Ein alter Teddybär, zurückgelassen und eingeschneit vor langer Zeit in den verlassenen Landschaften rund um die Atomruine von Tschernobyl, Ukraine. „Es schneit auf das Grab meiner Zukunft“, lässt Ödön von Horváth den jungen Mann in seinem Roman sagen. (Foto: Pixabay)  Es freut mich sehr, … Ein Kind unserer Zeit weiterlesen

Im Schatten der Morgenröte

Am Beginn meiner Reise durch Stefan Zweigs Die Welt von Gestern Wir blicken in den Spiegel der Geschichte und die ruchlosen Widergänger einer Welt von Gestern starren zurück: In einem heruntergekommenen Raum liegen aufgeschüttet alte Gasmasken. Durch einen ausgehöhlten Fernseher blicken wir in den Raum. Am anderen Ende des Raumes sitzt eine Puppe. Auf ihrem … Im Schatten der Morgenröte weiterlesen

Die Erinnerungen sehen mich

Ein Atelierbesuch bei der Berliner Malerin Hannah Bischof Die Berliner Malerin Hannah Bischof in ihrem Atelier in Berlin-Kreuzberg. (Bild © Navina Neuschl) Mitten in Berlin-Kreuzberg, in einem Hinterzimmer der Ladengalerie Sphinx der Keramikkünstlerin Mechthild Hummel, die vormals eine Fleischerei beherbergte,  hat sich die Malerin Hannah Bischof ihr Atelier eingerichtet, zur Untermiete. Mehr schmaler Gang, als … Die Erinnerungen sehen mich weiterlesen

Oh, ich hätte Dir viel zu erzählen!

Stefan Zweigs Die unsichtbare Sammlung und andere Erzählungen für einen Leseabend Ein trüber Tag in Salzburg im Frühjahr 2013. Nebelverhangen der Blick auf die Altstadt mit dem Mönchsberg im Hintergrund. Hier verbrachte Stefan Zweig sein zweites Leben von 1919 bis 1934. Ich bin wieder Weltenbummler geworden und habe die Literatur promenieren geschickt.Stefan Zweig I. Salzburg, … Oh, ich hätte Dir viel zu erzählen! weiterlesen

Das Paradies, es leuchtet!

August Macke, Farbkomposition, 1913 August Macke, Farbkomposition, 1913, Gouache, Fettkreide und Pastell. © Kunstmuseum Bonn IX. “ ... noch nie den Kopf so voller Bilder gehabt wie jetzt", schreibt August Macke aus Tegernsee, wohin er zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth im Herbst 1909 von Paris aus reiste, um dort auf Einladung des Schriftstellers Wilhelm Schmidtbonn … Das Paradies, es leuchtet! weiterlesen

Goethisch blau – ein Ausflug

Gastbeitrag im Rahmen von #MeinBlauerReiter von Damian Mallepree Johann Wolfgang von Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809 Himmelblau. Der blaue Himmel, der blaue Ozean, der blaue Planet: immer ist das Blau mit einer Empfindung von Weite und Ferne verbunden. Unser Blick geht in den Himmel und wir schauen in unendliche Höhen, … Goethisch blau – ein Ausflug weiterlesen

Das Spiel von Licht und Farben

Robert Delaunay, Fenêtres sur la ville, 1914 Robert Delaunay, Fenêtres sur la ville, 1914, Wachsmalerei auf Pappe, Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München VIII. Mit seinen Fenêtres (Fensterbilder), die ab 1912 entstanden, inspirierte der französische Maler Robert Delaunay die beiden Künstlerfreunde August Macke und Franz Marc ganz entscheidend zu ihrem Schaffensprozess in den Jahren … Das Spiel von Licht und Farben weiterlesen

Fidele Maskerade im Blauen Land

Maria Marc, Nächtlicher Mummenschanz, um 1911 Maria Marc, Nächtlicher Mummenschanz, um 1911 © Dauerleihgabe der PSM Privatstiftung, Schloßmuseum Murnau Eine dunkle, frostig kalte Winternacht bietet die Bühne für ein unheimliches Spektakel, das in den frühen Morgenstunden, wenn alles noch in den warmen Betten schläft, seinen Anfang nimmt: der nächtliche Mummenschanz! Schlag vier Uhr Früh beginnt … Fidele Maskerade im Blauen Land weiterlesen