Das große Schweigen muss ein Ende haben

Rede am Vorabend des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2024 // Seit den Veröffentlichungen von »Correctiv« am 10. Januar 2024 gehen in Deutschland tagtäglich Tausende von Menschen auf die Straßen ihrer Städte und Dörfer, um gegen Rechtsextremismus in unserem Land, insbesondere gegen die AfD zu protestieren. Auch ich habe mich eingereiht und inzwischen an mehreren Demonstrationen teilgenommen, um für unsere freiheitliche und liberale Gemeinschaft einzustehen. Am Vorabend des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hielt ich in Rosenheim auf der Kundgebung »Bürger*innen gegen Rechts« folgende Rede.

Nur nicht die Hoffnung sinken lassen

Tagesschnipsel Januar 2024 // Auf der Welt rumorte und tobte es unerbittlich weiter, auch in der ersten Nacht des neuen Jahres. Warum sollte sich auch alles in Wohlgefallen auflösen? All die Katastrophen, Kriege und Brandherde dieser Welt verschwinden? Illusionistisches Wunschdenken am Neujahrstag. Und dennoch: »Nur nicht die Hoffnung sinken lassen«! Ödön von von Horváth! Er ist mein ständiger Begleiter in diesen Tagen und die Aussicht, dass ich in den ersten Monaten des neuen Jahres noch mehr Zeit mit ihm verbringen werde, erfüllt mich mit immenser Vorfreude und einer sich steigernden Lust am Tun.

„Das sollt‘ man sich aufnotieren!“

Tagesschnipsel Juni 2023 // Mit dem Juni öffnet sich mein Arbeitsjournal für neue Projekte. Meine mit der Romanadaption "Ein Kind unserer Zeit" begonnene Beschäftigung mit dem Werk Ödön von Horváths darf ich in den kommenden Spielzeiten fortsetzen. So werde ich zunächst lesend mit "Sechsunddreißig Stunden" in die „Abgründe menschlicher Emotionen“ blicken, bevor ich in der Spielzeit 2024/25 ein weiteres Werk von Ödön von Horváth auf die Bühne bringe.